Interdisziplinäre Zentren
Grundlagen und Auswirkungen der nachhaltigen Informatisierung von Wirtschaft und Alltag
Daten werden in immer größeren Mengen
im Netz verfügbar, insbesondere in Form von Messdaten (Sensornetzwerke,
Produktion, RFID, Smart Dust usw.) und Transaktionsdaten (Einzelhandel,
Montage usw.), aber auch verborgen in unstrukturierten Texten. Diese
Daten werden im Regelfall vollautomatisch erhoben und reflektieren
zunehmend detailliert die reale Welt ("Internet of Things") und deren
Dynamik. Hinzu kommen netzbasierte Dienste, die kontext- und
situationsabhängig auf diese Datenmengen zugreifen und über Synthesen
sowie komplexe Auswertungen (z.B. über Data-Mining-Methoden, Techniken
des semantischen Web oder anwendungsspezifische Software wie ERP oder
CRM) höherwertige Informationen generieren. Zunehmend fließen solche
Daten unmittelbar in technische Anlagen zur Produktion von Gütern und
in rechnerintegrierte Geräte, insbesondere für die Kommunikation und
den Transport. Nutzer und die sie umgebenden Informationssysteme stehen
in einem ständigen Dialog. Dies eröffnet zahlreiche interessante
Anwendungsfelder, stellt die Wissenschaft aber auch vor neue
Herausforderungen in Bezug auf die technischen, juristischen und
ökonomischen Grundlagen derartiger "ubiquitärer" Informationssysteme
sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen.
Das im November 2005 gegründete Zentrum "Ubiquitäre Information" wendet sich diesen stark interdisziplinär geprägten Herausforderungen zu. Ziel ist die konzeptuelle, konstruktive und analytische Erforschung von Systemen, die diese neue Dynamik von Daten, Diensten und Prozessen für komplexe Anwendungen nutzen und handhabbar machen. Die breit gefächerten Themengebiete werden im Zentrum durch die beteiligten Wissenschaftler(innen) aus den entsprechenden Fachgebieten abgedeckt: Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Psychologie, Rechtswissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik.
Zum Zentrum gehören u.a. das vom Wirtschaftsministerium geförderte Verbundprojekt Ko-RFID ("Kollaboration in RFID-gestützten Wertschöpfungsnetzen") sowie das vom BMBF geförderte Berliner Forschungszentrum Internetökonomie (InterVal), in dem sich Wissenschaftler mit Anwendungsfeldern und Geschäftsmodellen des ubiquitären Rechnens auseinandersetzen ebenso wie mit Fragen des Datenschutzes und der Sicherheit.
Die Federführung für das Zentrum liegt beim Institut für Wirtschaftsinformatik der Fakultät. Beteiligt sind die Professoren Berendt, Burda, Günther (Gf. Direktor), Paulssen, Röller und Schade.
Das im November 2005 gegründete Zentrum "Ubiquitäre Information" wendet sich diesen stark interdisziplinär geprägten Herausforderungen zu. Ziel ist die konzeptuelle, konstruktive und analytische Erforschung von Systemen, die diese neue Dynamik von Daten, Diensten und Prozessen für komplexe Anwendungen nutzen und handhabbar machen. Die breit gefächerten Themengebiete werden im Zentrum durch die beteiligten Wissenschaftler(innen) aus den entsprechenden Fachgebieten abgedeckt: Betriebswirtschaftslehre, Informatik, Psychologie, Rechtswissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik.
Zum Zentrum gehören u.a. das vom Wirtschaftsministerium geförderte Verbundprojekt Ko-RFID ("Kollaboration in RFID-gestützten Wertschöpfungsnetzen") sowie das vom BMBF geförderte Berliner Forschungszentrum Internetökonomie (InterVal), in dem sich Wissenschaftler mit Anwendungsfeldern und Geschäftsmodellen des ubiquitären Rechnens auseinandersetzen ebenso wie mit Fragen des Datenschutzes und der Sicherheit.
Die Federführung für das Zentrum liegt beim Institut für Wirtschaftsinformatik der Fakultät. Beteiligt sind die Professoren Berendt, Burda, Günther (Gf. Direktor), Paulssen, Röller und Schade.
Center for Applied Statistics and Economics (CASE)
Die große Zahl komplexer Aufgaben und
Probleme im Bereich der Wirtschaft unseres Landes kann heute nur noch
durch die Verbindung von ökonomischem Expertenwissen und Anwendung
anspruchsvoller quantitativer Verfahren mit Hilfe der modernsten
Rechentechnik gelöst werden. Ausgehend von dieser Situation wird mit
CASE der institutionelle Rahmen geschaffen, das große Potential an
hochqualifizierten Statistikern, Mathematikern und Ökonomen an den
Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen Berlins auf die
Lösung dieser anstehenden Probleme zu orientieren und zu einer
Mitarbeit zu gewinnen.