Forschung
Laufende Forschungsprojekte
- Graduiertenkolleg / Research Training Group (RTG) 1659 “Interdependencies in the regulation of markets”
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BMBF Tender “Ökonomie des Klimawandels“: “Climate Policy in a Reluctant World: From Second-Best Approaches to Global Cooperation” (CREW) in Zusammenrbeit mit dem Postdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
Industrial Organisation
Der Bereich Industrieökonomik befasst sich allgemein mit dem Verhalten von Unternehmen und der sich daraus ergebenden Struktur und Leistung von Märkten in unvollständigem Wettbewerb. Die Forschung unseres Lehrstuhls konzentriert sich auf regulatorische Entscheidungsprozesse und institutionelle Anreizstrukturen.
Unsere Themen sind u.a.:
- Auswirkungen von unvollständiger Information seitens der Konsumenten auf die industrielle Dynamik.
- Qualitätsauswahl, Wohlfahrt und Regulierung von horizontal und vertikal differenzierten Oligopolen.
- Verzerrungseffekte von präemptiver Fusionskontrolle.
- Mechanismen der Marktregulierung im Kommunikationssektor: Dynamik von "Research Joint-Ventures" (RJVs), Forschungsbündnissen und -absprachen.
- Auswirkungen von Wettbewerbspolitik auf Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und auf Wettbewerb zwischen Innovatoren.
Umweltökonomie
Der Klimawandel kann als ein globales öffentliches Gut-Problem betrachtet werden, dass sich im Scheitern des UN Kimagipfels 2009 in Kopenhagen ausgedrückt hat. Die Forschung an unserem Lehrstuhl konzentriert sich primär auf Fragen der Klimapolitik. Beispielsweise analysieren wir, wie Staaten auf nationaler Ebene erfolgreich Instrumente entwerfen können, um Innovationen in erneuerbaren Energien voranzubringen oder ihre Wettbewerbsfähigkeit trotz einer sich international unterscheidenden Klimapolitik erhalten können.
Zu unseren Forschungsthemen gehören:
- Effizientes Design von Ausstoßzertifikaten im Emissionshandel.
- Pfadabhängigkeit und "lock-in" bei Technologien, die auf fossilen Energieträgern beruhen.
- Positive Analyse des Erfolgs von klimapolitischer Zusammenarbeit zwischen asymmetrischen Staaten.
- Frühe Technologieinvestitionen als ein zweitbester unilateraler Ansatz, wenn langfristige klimapolitische Zusammenarbeit scheitert.
- Internationaler Steuerwettbewerb und endogene Standortentscheidungen von Unternehmen.
Zu unseren Kooperationspartnern gehören Prof. Edenhofers Forschungsgruppe am Postdamer Institut für Klimafolgenforschung, Prof. Strausz Gruppe an unserer eigenen Fakultät und Prof. Runkels Forschungegruppe an der Technischen Universität Berlin.